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Lifestyle

32 Blogposts

Es regnet Panini-Bilder

Von Brigitte Federi 28. Mai 2014 Keine Kommentare

Sammeln erwachsene Zürcherinnen und Zürcher heute noch Panini-Bilder? Oder haben sie inzwischen zu der nicht-kommerziellen und kunstvollen Alternative Tschuttiheftli gewechselt? Das Sammeln vor einigen Jahren gleich ganz aufgegeben? Ich selbst habe eine mehrjährige Panini-Pause hinter mir, bin an dieser WM dank dem Nachwuchs aber wieder voll dabei. 

Karl, die Mehrheit

Sie, die Engagierten

Von Silvan Gisler 13. Mai 2014 Keine Kommentare

Gerade mal 17 Prozent der 18-29-Jährigen sind abstimmen gegangen – sagte uns zumindest die Vox-Analyse nach der Abstimmung vom 9. Februar. Und alle haben die Aussage bereitwillig aufgenommen. Die Analyse lieferte guten Stoff für intuitive Kommentare, für Aburteilungen, für Handlungs-Imperative, für eingängige Schlagzeilen. Auch ich titelte am Tag danach: «Wenn eine ganze Generation fernbleibt». Die Jungen sind stimmfaul und die ewige Kritik an der kommenden Generation ist somit legitimiert. Was zu beweisen war, wurde bewiesen. 

Karl, die Mehrheit

Du, die Minderheit

Von Luzia Tschirky 12. Mai 2014 1 Kommentar

«Direkte Demokratie», «die älteste Demokratie Europas». Wir klopfen uns hier in der Schweiz gerne auf die Schultern und auf Rednerpulte für unsere Vorzeigedemokratie. Dabei hinterfragen wir uns viel zu wenig selbst. 

Karl, die Mehrheit

Wir, die Demokratie­verweigerer

Von Marcel Bührig 8. Mai 2014 2 Kommentare

Gestern fand die erste Sitzung in der neuen Legislaturperiode des Zürcher Gemeinderats statt. Als jüngster Gemeinderat durfte ich ein paar Zeilen verlesen. Dort stand ich also, der ich schon die Schule abgeschlossen habe, der ich schon voll in der Berufswelt integriert bin, und trotzdem bin ich mit Abstand der jüngste Gemeinderat der Stadt. Das Durchschnittsalter im Gemeinderat beträgt momentan rund 45 Jahre. Die meisten könnten also genauso gut meine Eltern sein. 

Karl, die Mehrheit

Ich, der Billagzahler

Von Andri Silberschmidt 8. Mai 2014 2 Kommentare

Die Motivation von Pony M. ist lobenswert. Dass sie die demokratische Mitbestimmung mit einem durch die Steuerzahler finanziertem Programm steigern will, eher ironisch. Es wiederspiegelt die heutige Form der Demokratie: Der Staat sammelt das Geld der arbeitenden Bevölkerung ein und die Politiker geben es in Form von Wahlgeschenken aus. Diese Schwierigkeit zeigt sich auch beim SRF. Es werden Sendungen produziert, wo die Zuschauer entscheiden können, ob die Protagonistin die Kinderkrippe oder das Altersheim besuchen soll. Der Geldgeber darf bei der Gestaltung vom Programm nicht mitreden. 

Karl, die Mehrheit

Von Karl der Grosse 8. Mai 2014 3 Kommentare

Fehlt es den jungen Menschen in der Schweiz an Demokratieverständnis? Stimmen die Jungen zu wenig ab? Und falls ja – soll und kann «man» etwas dagegen tun?  

Die Scheibenwischer des Citroën-Fans liegen bis heute in Zollikon

Von Martina Bischof 30. April 2014 1 Kommentar

Neulich hatte ich Besuch von einer Person ohne ausgesprochene Liebe zu teuren Chläpfen.

Er kam über die Forch aus dem Zürcher Oberland, wo er samstags spontan einen Geschäftspartner besuchte. Als er bei mir anreiste, zeigte er mir sein graues Auto und im Speziellen wies er darauf hin, dass seiner Citroën beide Scheibenwischer fehlten.  

Tschese!

Von Florina Schwander 23. April 2014 Keine Kommentare

Wie im letzten Blogpost angekündigt, verabschiede ich mich leider vom Karlblog. Im vorletzten Post tat ich dies mit einer Liste meiner Lieblingsplätze, und nun noch mit meinen Lieblingsfotos aus den mittlerweile viereinhalb Jahren in Zürich. 

Ein Loblied auf den Zürcher Frühling

Von Florina Schwander 7. April 2014 1 Kommentar

Bevor ich mich mit wehenden Fahnen von Karl verabschiede, möchte ich mich zwei Lieblingsthemen widmen. Wobei Lieblingsthemen der falsche Ausdruck ist, viel eher geht es um Textarten. Ich mag Listen. Mein zweitletzter Post wird also eine Liste von Dingen, die ich im Frühling in Züri zu tun pflege. Denn auch wenn ich Zürich bisher hauptsächlich gelobt habe, muss ich auch sagen, dass Zürichs Hauptsaison klar in den Monaten mit mehr Licht als Nebel liegt. Von November bis März könnte man jeweils auswandern, aber das ist ein anderes Thema. 

Kulturfrust mit Donald Duck

Von Florina Schwander 21. Februar 2014 1 Kommentar

«Keuch, spotz, fluch!» Heute bin ich genervt. Richtiggehend wütend. Oder gnietig, wie ich es ausdrücken würde. Bildlich sehe ich in etwa so aus wie Donald Duck, wenn ihn sein nerviger Cousin Gustav mal wieder austrickst. Hände in die Höhe, Rauch aus den Ohren und die Schwanzfedern vor Ärger schlackernd. 

Mein Trostpflaster für Vorsatzbrecher

Von Brigitte Federi 15. Januar 2014 Keine Kommentare

Und, wie läuft es mit den guten Vorsätzen fürs neue Jahr? Nach gut zwei Wochen darf man ja doch eine erste Zwischenbilanz ziehen. Seid Ihr noch regelmässig am Joggen? Nehmt Euch genug Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben? Lasst am Morgen beim Beck das Gipfeli beiseite und kauft Euch ein Vollkornbrötli? 

Mein Vorname ist Klugscheisser

Von Florina Schwander 13. Januar 2014 Keine Kommentare

Wer weiss, wie viele Frauen bisher schon auf dem Mond waren? 1, 3, 4 oder keine? Wer kann ein Buddha werden? Was ist ein Gerstenkorn? 

Diagnose: Schlechte Stadt-Land-Balance

Von Felix Ghezzi 7. Januar 2014 1 Kommentar

Ich bin durch und durch ein Stadtmensch. Vielleicht hat es damit zu tun, dass ich die angeblich äusserst prägenden ersten drei Lebensjahre in der Stadt Zürich verbracht habe. Auf jeden Fall bin ich rund zwanzig Jahre später, nach der Ablösung vom Elternhaus, sofort wieder dorthin zurück gezogen. In der Agglo zu bleiben oder gar weiter hinaus aufs Land zu ziehen, darüber musste ich keine Sekunde Gedanken verschwenden, selbst wenn ich dank der S-Bahn mehrere Minuten schneller am HB oder Stadelhofen gewesen wäre als mit dem Tram. 

Altersschwäche: Steigende Kitschtendenz

Von Florina Schwander 16. Dezember 2013 Keine Kommentare

AdventskranzSo, heute geht es – wie in meinem letzten Post angekündigt – weiter mit etwas Altersgesülze. Gesülze ist hierbei das richtige Wort, denn je älter ich werde, desto mehr dringt die Kitschader in mir durch! Und das merke ich jeweils am besten in der Weihnachtszeit. 

Hipster wider Willen

Von Brigitte Federi 30. Oktober 2013 8 Kommentare

Für diesen Blogbeitrag habe ich mich in Zürich auf die Suche nach Hipstern gemacht. Eigentlich keine schwere Aufgabe, bewege ich mich doch beruflich in der Welt der kreativen Agenturen, in denen es Hipster gibt wie Sand am Meer. Fündig wurde ich allerdings nicht, einzig ein ehemaliger Arbeitskollege hat sich mir gegenüber als zumindest «selektiv hipsteresk» geoutet. Erste Erkenntnis: Keiner will ein Hipster sein.