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Medien

28 Blogposts

Gibt es einen Soundtrack of Zurich?

Von Felix Ghezzi 17. Februar 2014 2 Kommentare

Vor einigen Tagen ist es wieder passiert: Am Radio ertönte die verzerrte Gitarre von Dave Stewart, und meine Synapsen verknüpften ab dem ersten Ton Eurythmics – «Miracle of Love» – das erste Mal Slowdance – eine improvisierte Kellerdisko im Schulskilager in Obersaxen – Mitte der 1980er Jahre. Das Wunder traf dann leider nicht ein, aber die Speicherung in meiner persönlichen Life-Playlist ist nicht mehr rückgängig zu machen. Es ist ehrlich gesagt auch nicht der peinlichste Eintrag. Viel schwerer wiegt der jugendliche Ausrutscher Sandra. Von wegen «In the Heat oft the Night»! Dafür bin ich wohl eine Generation zu früh zur Welt gekommen.  

Der Schwarm ist nicht immer intelligent

Von Brigitte Federi 30. Januar 2014 2 Kommentare

Ich habe ein ambivalentes Verhältnis zu Online-Bewertungsportalen für Zürcher Restaurants. Zwar nutze sie immer mal wieder, vor allem dann, wenn ich nach einer Essensmöglichkeit suche in einem Quartier, das ich nicht gut kenne. Meine Erfahrungen sind aber meist durchschnittlich, ab und zu gut und auch mal schlecht. Schlecht dann, wenn die Bewertungen in mir Erwartungen schürten, die nicht erfüllt wurden. Wobei ja gerade auch Essen Geschmackssache ist, und wie soll denn ich wissen, wessen Geschmack dem meinen entspricht? 

Mein Vorname ist Klugscheisser

Von Florina Schwander 13. Januar 2014 Keine Kommentare

Wer weiss, wie viele Frauen bisher schon auf dem Mond waren? 1, 3, 4 oder keine? Wer kann ein Buddha werden? Was ist ein Gerstenkorn? 

Augenblick, verweile doch! Ich muss Dich fotografieren.

Von Brigitte Federi 13. Dezember 2013 1 Kommentar

Auf meinem Handy befinden sich 1082 Fotos. Fast alle habe ich selbst gemacht; in einem Zeitraum von fünf Jahren. Was bedeutet, dass ich durchschnittlich 1.7 Bilder im Tag schiesse. Die Bilder sind keine fotografischen Meisterwerke, sie stellen für mich vielmehr eine Art von visuellem Tagebuch dar. Menschen, Landschaften, Essen, Sprüche, schräge Situationen – ich blättere regelmässig in diesem Tagebuch. 

Dieser Blogeintrag is sponsored by Karl der Grosse

Von Philipp Meier 6. Dezember 2013 7 Kommentare

"Schreiben, was ist"Karl der Grosse zahlt mir für diesen Blogeintrag (bekanntlich) hundert Franken. Ich bin also nicht unabhängig. Wäre ich jedoch unabhängig, wenn ich kein Geld kriegen würde? Wohl kaum.

Auch ohne Bezahlung würde ich mich (mit meinen Gedanken) selber vermarkten und mit meinen Statements irgendwelchen Lobbys in die Hand spielen (auch wenn ich mich bemühe, denen eine Stimme zu geben, die keine haben). 

Ich werde nicht Journalist

Von Philipp Meier 22. November 2013 Keine Kommentare

Ich werde nicht JournalistSeit bekannt wurde, dass ich bei watson an Bord gehe, werde ich des öfteren gefragt, ob ich nun Journalist würde. Diese Frage überrascht mich, denn ich gehe eigentlich davon aus, dass ich meine mediale Arbeit fortsetze. Diese hat spätestens 2006 angefangen. Damals eröffnete ich einen Account bei Facebook (der ein paar Jahre später gesperrt wurde), und kurz darauf begann die Kooperation zwischen dem Cabaret Voltaire und rebell.tv

Einmal retro retour, bitte!

Von Florina Schwander 4. November 2013 2 Kommentare

Ich arbeite, lebe und denke online. Das erste, was ich morgens mache, ist mein Handy begutachten (und den Liebsten parallel dazu natürlich auch). Ich liebe meinen Compi und weiss, dass ich im Online-Umfeld und bei der annabelle goldrichtig aufgehoben bin. Ohne mein «Schlauphone» fühle ich mich in den ersten Stunden immer etwas komisch, danach gewöhne ich mich daran. Und genauso wie ich mich beim Surfen verlieren kann, genauso kann ich in einer Zeitschrift versinken. Einen Comic verschlingen oder mir eine tonnenschwere Zeitung kaufen gehen. Ich liebe das Gefühl des Aufgehobenseins, wenn ich mit einem guten Buch in der Tasche unterwegs bin. Da kann sich jedes Tram, jedes Date verspäten – egal. 

Ihr Jammerlappen, genug jetzt!

Von Florina Schwander 21. Oktober 2013 1 Kommentar

Nach meinen ersten netten Blogposts kommt nun ein Motz-Stück. Und zwar nervt mich etwas gewaltig. Ich könnte ausrasten. Schreien, hauen und nochmal schreien. Und zwar ist es das oft sinnlose, selbstbemitleidende Jammern vieler Leute heutzutage. 

Hast Du heute schon geglitscht?

Von Philipp Meier 25. September 2013 1 Kommentar
Glitchen / Philipp Meier

Es war noch nie so einfach, sich kreativ auszutoben, wie heute. Wer früher noch mühselig Instrumente lernen und teure Tonstudios buchen musste, spielt heute vieles ab Dateien und im Homestudio ein. Für die Werbung und den Vertrieb sind keine Tonträger mehr nötig. Alles kann online verschickt oder verlinkt werden. 

50’000 Zeichen in sieben Sätzen

Von Philipp Meier 12. September 2013 6 Kommentare

Philipp Meier, erster BlogpostFür diesen Blogeintrag kriege ich hundert Franken. Wenn ich bedenke, dass ich dabei ziemlich freie Hand habe (ausser der enorm disziplinierend wirkenden Rechtschreibung) finde ich das eine angemessene Entschädigung. Weil dieser Eintrag exklusiv sein muss und ich eine vergleichsweise grosse Social-Media-Reichweite habe, ist diese Entschädigung eher an der unteren Grenze (um es diplomatisch zu formulieren). 

Braucht Zürich eine «Neue 20 Minuten»?

Von Felix Ghezzi 9. September 2013 2 Kommentare

Es gehört zum guten Ton, darüber zu klagen, dass der Journalismus bachab geht. Immerhin, mit der NZZ haben wir in Zürich eine international renommierte Zeitung. Doch muss man es sich als Abonnent gefallen lassen, dass selbst diese aus einer «20 Minuten Online»-Geschichte einen redaktionellen Artikel bastelt?